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Bioabfall
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Bioabfall  

Komposthaufen

Der Kompost benötigt ausreichend Sauerstoff, Feuchtigkeit und Stickstoff, damit die Mikroorganismen die Pflanzenreste zersetzen können.

Legen Sie als unterste Lage dünne Zweige in den Behälter, damit die Luft zirkulieren kann.
Danach werfen Sie einfach alles, was an organischen Abfällen anfällt, in den Behälter. Rasenschnitt sollte nicht kompakt zugegeben werden, da er zu fest klebt und dann den Verrottungsprozess verlangsamt.
Mischen Sie ihn nur ab und zu unter.
Extra Stickstoffgaben für eine bessere Verrottung können Sie durch Tierdungzugabe erreichen.
Ende Oktober hören Sie auf, den Komposthaufen weiter zu füttern. Dann muß er ruhen. Sie legen einen 2. Komposthaufen an.
Im nächsten Jahr wird dann vom ersten Komposthaufen die oberste nicht verrottete Schicht abgenommen, auch etwas vom Rand und in den neuen Komposthaufen gegeben.
Der Kompost ist nun fertig und kann im Garten untergemischt werden.
Falls Sie auch gekochte Küchenabfälle in den Kompost werfen, müssen Sie darauf achten, unten ein Drahtgitter mit kleinen Öffnungen auf den Boden zu legen. Der Deckel muß immer geschlossen sein.
Küchenabfälle locken nämlich Ratten und Fliegen an.
Das engmaschige Drahtgitter verhindert, daß Ratten in den Komposter gelangen, aber die Regenwürmer, die auch ihren Teil zur Zersetzung beitragen, hindurch können.
Gartenabfälle wie Blätter, Rasen und rohe pflanzliche Küchenabfälle, von denen Ratten nicht angezogen werden, können Sie auch offen auf einer größeren Stelle kompostieren.






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