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Weitere Namen: Küchenzwiebel, Speisezwiebel
Heilwirkungen:
- Das ätherische Öl der Zwiebel wirkt antiseptisch,
- schränkt die Vermehrung der Bakterien ein,
- hilft bei Infektionen.
- Es senkt den Blutzuckerspiegel und wird
- zur inneren Entschlackung genommen.
- Das Zwiebelöl reguliert die Drüsentätigkeit und
- wirkt als Aphrodisiakum.
- Es wird eingesetzt bei Atemwegsinfektionen,
- bei Gicht,
- bei Rheuma,
- bei Darmparasiten,
- bei Dickleibigkeit.
Die Zwiebel hift bei Hautkrankheiten wie
- Furunkeln und Abszessen.
- Sie fördert sogar den Haarwuchs.
- Das Quercetin soll hochdosiert die Anzahl gefährlicher Darmpolypen reduzieren, die Vorstufe zu Darmkrebs .
Anwendungsweise:
Die Zwiebel wird roh, gekocht, gedünstet oder eingelegt gegessen.
Vermehrung:
Zwiebeln sind normalerweise zweijährig, wobei sie dann im 2. Jahr auf einem hohlen Schaft einen kugeligen Blütenstand mit weißen oder rosa Blüten entwickeln, aus denen sich dann der Samen entwickelt.
Eine Ausnahme gibt es bei der Etagenzwiebel. Bei ihr entwickeln sich anstelle der Blütenstände kleine Brutzwiebeln, die dann wieder eingepflanzt werden können.
Zwiebeln werden aus Samen oder aus Steckzwiebeln herangezogen.
Die Steckzwiebel kauft man im Fachhandel oder man zieht sie selbst aus Samen heran. Dazu sät man den Samen im März aus, im Juli werden dann die kleinen Steckzwiebeln geerntet und trocken und kühl überwintert. Im nächsten März werden sie in einem Abstand von 10 bis 15 cm und in Reihen mit 20 bis 25 cm Abstand flach und fest angedrückt ins Beet gepflanzt.
Der Samen wird ca 1 cm tief mit einem Reihenabstand von ca 25 cm ausgesät. Die kleinen Pflanzen müssen später auf ca 5 cm Abstand vereinzelt werden.
Es gibt auch Wintersteckzwiebeln. Diese werden Ende September ins Beet gepflanzt, gegen Frost abgedeckt und schon im Mai geerntet.
Gemüsezwiebeln, die besonders groß sind, müssen aufgrund der langen Wachstumszeit schon im Haus ab Februar vorgezogen werden. Nach ca 8 Wochen werden die kleinen Pflanzen vereinzelt und nach Frostende im Mai nach draußen in einem Abstand von 25 cm ausgepflanzt.
Pfanzenbeschreibung:
Die Zwiebel gehört zu den Liliengewächsen. Es werden sowohl die Zwiebel als auch die oberirdischen langen, hohlen Blätter in der Küche genutzt. Es gibt Zwiebeln von unterschiedlicher Schärfe mit weißer, brauner, gelber, violetter und roter Schale. Der Standort sollte sonnig sein. Zwiebeln benötigen einen humosen und gelockerten Boden, sie zählen zu den Mittelzehrern.
Ein Beet mit frischem Mist sowie Staunässe vertragen sie nicht.
Zwiebeln wachsen gut in der Nähe von Gurken, Möhren, Tomaten, Dill und Erdbeeren.
Schlecht wachsen Zwiebeln in der Nähe von Kohl, Bohnen und Erbsen.
Geerntet wird, wenn sich das grüne Kraut gelb verfärbt. Dann werden die Zwiebeln aus der Erde geholt und zum Trocknen aufgehängt.
Zwiebelfliege und Blattläuse sind Schädlinge, die die Zwiebel angreifen. Als Krankheiten kommen Falscher Mehltau und Grauschimmel vor.
Inhaltsstoffe:
das Flavonoid Quercetin
schwefelhaltiges, ätherisches Öl(Lauchöl),
Vitamine
Mineralstoffe
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